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FAQ für Ihren Umzug

Suchen Sie Antworten auf aufkommende Fragen bei Ihrer Umzugsplanung? Wir erklären Ihnen in unseren FAQ wie Sie Ihren Umzug reibungslos planen.

Je früher Sie mit der Planung Ihres Umzugs beginnen und den Termin konkretisieren, umso eher kann das gewünschte Umzugsunternehmen das Datum auch realisieren. Sie sollten jedoch mit vier Wochen Vorlaufzeit rechnen. Darüber hinaus ist zu bedenken, dass Wochenenden, Termine rund um das Monatsende oder Feiertage oftmals schon früher belegt sind. Für Transporte mit kleinem Volumen können auch kurzfristig Termine ausgemacht werden. Geblockt werden Daten erst nach schriftlicher Auftragsbestätigung des Termins.

Das Einpacken des eigenen Hab und Guts ist zumeist aufwändiger als zuvor gedacht. Um dieses zu vereinfachen und zu beschleunigen und bestimmten Gegenständen mehr Sicherheit beim Transport zu geben, gibt es spezielle Verpackungen für beispielsweise:

  • Gläser und Flaschen: Hierbei haben die Kartons mehrere Einzelfächer. Die Trennung durch die Einsätze verhindert somit das Aneinanderschlagen der Inhalte.
  • Für hängende Kleidunggibt es spezielle Kleiderboxen mit einer Metallstange als Aufhängung. Diese stellt einen knitterfreien Transport sicher. Insgesamt wird derart das Falten jedes Kleidungsstücks umgangen.
  • Akten und Bücher: Prinzipiell sind Bücherkartons kleiner und stabiler als ein handelsüblicher Karton. Achten Sie jedoch bei der Anschaffung darauf, dass die Kartons auch Tragegriffe vorweisen, da diese den Transport deutlich erleichtern.

Sie können für alle oben genannten Gegenstände auch Standard-Umzugskartons verwenden. Achten Sie in diesem Fall beim Verpacken von Glasgegenständen darauf, die Inhalte genügend zu schützen – beispielsweise durch Packpapier.

Ein stabiler Umzugskarton wird aus 2-welliger Pappe gefertigt und weist eine Tragkraft von bis zu 40 Kilogramm auf. Es gibt allerdings auch Spezialanfertigungen mit dreilagiger Wellpappe, welche dementsprechend eine höhere Belastung ermöglichen. Die Größen variieren je nach Hersteller, wobei heute die Maße von 50 x 35 x 37 cm als Standard für Umzugskartons gelten. Hierzu noch einmal der Hinweis: Achten Sie bei der Anschaffung Ihrer Kartons auf vorhandene Tragegriffe.

In der Regel werden Umzugskartons nur einmal benötigt und benutzt. Nach dem Gebrauch belegen diese dann auf dem heimischen Speicher oder im Keller lediglich wichtigen Platz. Insgesamt ist dies weder effizient noch ökologisch. Als professionelles Umzugsunternehmen benutzen wir Umzugskartons mehrfach und bieten Ihnen dementsprechend die Anlieferung und Abholung für unsere gemieteten Kartons.

Pauschal und ohne Besichtigung lässt sich das leider selbst von Fachkräften nicht genau ermitteln. Ein grober Schätzwert bei einem 2 Personen Haushalt lautet: Ein Standard-Umzugskarton pro Quadratmeter Wohnfläche. Verfügen Sie allerdings über eine große Bibliothek oder eine Vielzahl von Akten so kann die Anzahl auch stark nach oben variieren.

Bei der privaten Anmietung eines Lagerraums sind bei der ersten Besichtigung folgende Punkte zu beachten:

  • Der Lagerraum muss trocken sein. Feuchtigkeit oder ein „klammer“ Geruch sind schlechte Anzeichen.
  • Achten Sie prinzipiell auf die Zugänglichkeit des Lagers und überprüfen Sie, ob direkt vor der Lager-Tür ein Möbelwagen geparkt und somit ohne nennenswerten Aufwand ein- oder abgeladen werden kann.
  • Erwägen Sie ein Lager im Ober- oder Kellergeschoss anzumieten, dann sollte möglichst ein Lastenaufzug vorhanden sein.
  • Auch sollten Sie überprüfen beziehungsweise sich versichern lassen, inwieweit das Lager im Sommer gekühlt und im Winter beheizt wird.

Die sicherste und zugleich bequemste Methode ist die Beauftragung der Umzugsfirma für das Einrichten der Ladezone. Diese weiß nach erfolgter Besichtigung über die Gegebenheiten der Beladestelle Bescheid und informiert sich bei Ihnen über den Einzugsort. Auch das Datum, an dem der Transport stattfinden soll, ist bekannt. Auf dieses Wissen aufbauend kümmert sich das Unternehmen um die Anträge bei den zuständigen Behörden (Straßenverkehrsamt) und stellt darauf die entsprechenden Schilder fristgerecht auf. Wichtig zu wissen: Ihr entsprechender Auftrag sollte mindestens 14 Tage vor dem eigentlichen Umzugstermin bei dem Spediteur Ihrer Wahl eingehen, um die behördliche Genehmigung für das Schilderaufstellen zu erhalten. Ihr Vorteil gegenüber dem selbst einrichten: Die Schilder inklusive Füße wiegen ca. 150 Kilogramm und passen in kaum einen PKW. Umzugsunternehmen haben entsprechende Fahrzeuge und das Material für einen sicheren Transport.

Prinzipiell sollte ein solches Unternehmen alteingesessen sein und damit bereits viele wichtige Erfahrungen gesammelt haben. Daneben sollte der Fuhrpark modern sein, die Ausbildung der Mitarbeiter fachgerecht erfolgen und diese insgesamt in festen und eingespielten Teams organisiert sein. Nicht zuletzt ist die Erreichbarkeit des Unternehmens ein wichtiger Punkt. Denn sollte sich etwas bei Ihrem Umzug ändern oder etwas nicht Vorhergesehenes eintreten, dann benötigen Sie schnellstmöglich einen professionellen Ansprechpartner. Darüber hinaus sollte eine offizielle Transportlizenz verbunden mit einer Betriebs- und Transportversicherung auf Seiten des Umzugsunternehmens vorliegen.

Ein guter Hinweis auf ein leistungsfähiges Unternehmen sind nach wie vor persönliche Empfehlungen. Trotzdem sollten Sie sich ein persönliches Bild des Unternehmens machen, entweder vor Ort oder telefonisch. Ein professionell gestalteter und informativer Internetauftritt sind ebenfalls ein guter Anhaltspunkt für die Leistungsfähigkeit des Unternehmens.

Da ein Umzug wesentlich komplexer als der postalische Transport eines Pakets ist, benötigen Umzugsunternehmen ohne Besichtigung sehr konkrete Angaben zu Aus- und Einzugsort sowie eine detaillierte Transportliste mit Angabe von Montageleistungen. Professionelle Umzugsunternehmen empfehlen Ihnen jedoch den Besuch eines Mitarbeiters, welcher sich vor Ort fachmännisch ein Bild der Umzugssituation macht und Sie optimal beraten und alle offenen Fragen klären kann.

Der Komplettumzug mit „Full Service“

In diesem Fall geben Sie die gesamte Durchführung des Umzugs in Auftrag. Sie benennen den Aus- und Einzugsort sowie das konkrete Datum, begehen einmal mit dem Spediteur die Beladestelle, um das Umzugsvolumen aufzunehmen und den Rest übernimmt das Unternehmen.

Ausgebildete und erfahrene Fachleute verpacken Ihr Hab und Gut in Kartons, demontieren das Mobiliar, verpacken Ihre Bilder und Lampen transportsicher und verladen alles in den Möbelwagen. Daraufhin legen die Mitarbeiter bei der neuen Adresse die Laufwege mit Vlies aus und bauen nach Abladen des Umzugsguts alles wieder in ihren Ursprungszustand auf. Auch Bilder können aufgehangen und Lampen angebracht werden. Abschließend werden die Kartons wieder ausgepackt und der Inhalt in den Schränken untergebracht. In der Regel und falls benötigt kümmert sich das Umzugsunternehmen auch um die Halteverbotszonen am Ein- und Auszugsort. Bei dieser Art Umzug sind alle Umzugsgüter über den Spediteur versichert.

Manche Anbieter sprechen in diesem Zusammenhang auch von einem Komfortumzug.

 

Der „Standardumzug“

Beim Standardumzug kümmert sich der Kunde selbst um das Ein- und Auspacken der Umzugskartons wie auch um den Ab- und Aufbau von Möbeln. Insofern verlädt und transportiert das beauftragte Umzugsunternehmen hierbei lediglich die dafür vorgesehen Kartons und Möbel.

 

Montageleistungen

Auf Wunsch kann das Umzugsunternehmen den Abbau und späteren Aufbau der Möbel übernehmen. Auch das Abnehmen und Anbringen von Lampen kann separat gebucht werden. Unterbreiten Sie dem Unternehmen Ihre individuellen Wünsche bei einem möglichen Besichtigungstermin.

 

„Seniorenumzüge

Nicht immer soll alles aus dem alten Domizil in die neuen Räumlichkeiten mitkommen. Dies trifft zum Beispiel bei einem Umzug in eine Seniorenresidenz zu. In solchen Fällen muss zusammen erwogen werden, was für eine wohnliche Gestaltung der neuen vier Wände mit umgezogen werden soll und was besser entsorgt wird. Hierbei übernehmen die Mitarbeiter des Umzugsunternehmens die Beratung, gehen zuvorkommend und freundlich auf die Wünsche der Senioren ein und helfen bei der Festlegung, wo in den neuen Räumlichkeiten die jeweiligen Möbelstücke stehen sollen. Ist alles besprochen und festgelegt, wird der Umzug durchgeführt und die Möbel entsprechend auf- und abgebaut, während ebenso die professionelle Entsorgung der restlichen Möbel vorgenommen wird.

Vertraglich sind Sie dazu nicht verpflichtet. In der Regel gehen die Mitarbeiter zwischen der Be- und Entladung etwas essen. Allerdings freuen sich diese morgens über frischen Kaffee und kalte Getränke. Alles andere können Sie individuell an Ihrem Umzugstag besprechen.

Das Umzugsunternehmen haftet nur für selbst verursachte Schäden. Daher muss dieses auch nur für solche aufkommen, die gänzlich durch eigene Mitarbeiter und ohne das Zutun des Kunden verursacht wurden. Packen Sie als Auftraggeber zum Beispiel die Umzugskartons selbst ein und geht beim Transport etwas kaputt, dann haftet die Umzugsfirma nicht. Der Grund dafür: Es ist Ihre persönliche Aufgabe, alles sicher verpackt zu haben. Dies kann vom Unternehmen nicht geprüft werden.

 

Haftungsausschlüsse von Umzugsunternehmen

Mitarbeiter von professionellen Unternehmen sind darauf geschult, Transportgut professionell und vorsichtig zu transportieren. Jedoch können Schäden durch „unabwendbare Ereignisse“ trotz der größten Sorgfalt und Vorsicht der Mitarbeiter nicht verhindert werden. Dieser Haftungsausschluss wird von den meisten Unternehmen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgehalten. Unter „unabwendbaren Ereignissen“ bezeichnet man hierbei Vorkommnisse wie Sturm, Starkregen oder Erdbeben. Auch von Dritten verursachte Schäden, welche durch Unfallflucht oder ungenügenden Versicherungsschutz nicht zur Haftung herangezogen werden können, fallen unter diesen Punkt.

 

Unser Tipp: Wenn Sie wertvolle und empfindliche Güter wie teure Erbstücke, Kunstwerke, Porzellanservices oder Pflanzen zu transportieren haben, sollten Sie Ihr Umzugsunternehmen darauf frühzeitig ansprechen. Für die gesonderten Haftungsausschlüsse lassen sich dann besondere Lösungen finden.

Bargeld und Schmuck sind bei einem Transport durch ein Umzugsunternehmen nicht versichert und sollten daher in Eigenregie transportiert werden.

Die Beförderung von Haustieren im Möbelwagen ist nicht erlaubt. Das von Ihnen beauftragte Umzugsunternehmen kann aber gemeinsam mit Ihnen nach einer idealen Transportlösung suchen.

Nicht nur der Umfang ist entscheidend bei der Wahl des passenden Möbelwagens, sondern auch die Führerscheinklasse. Mit dem sogenannten „alten Führerschein“ darf ein LKW bis 7,5 Tonnen gefahren werden. Die neuen Führerscheine Klasse B erlauben allerdings nur das Fahren eines Wagens bis 3,5 Tonnen Gesamtmasse.

Beladen Sie den Umzugstransporter so, dass auch das Dach als Ablagefläche genutzt wird, so unterliegt die Ladung laut Straßenverkehrsordnung einer Kennzeichnungspflicht. Folgende Punkte müssen bedacht und eingehalten werden:

  • Ihre Ladung darf bis zu einer Höhe von 2,5 Metern nicht nach vorne über das Fahrzeug hinausragen, andernfalls maximal 50cm. Die Begründung: Es können ansonsten Fußgänger geschädigt werden.
  • Wiederum darf die Ladung nach hinten bis maximal 1,5 Meter über den Umzugstransporter hinausragen. Ist eine Strecke von über 100 Kilometern zurückzulegen, dann sind sogar bis zu 3 Metern zulässig.
  • Ragt Ihre Ladung über 1 Meter nach hinten hinaus, dann muss diese gekennzeichnet werden. Dazu eignet sich zum Beispiel eine mindestens 30 x 30 cm große hellrote Fahne, welche an einer Querstange auseinandergehalten wird. Alternativ eignet sich ein Schild in den gleichen Maßen wie auch der gleichen Farbe.

 

Leider kommt diese Frage nicht zufällig, denn immer wieder kommt es vor, dass Freunde oder Bekannte sich gegenseitig beim Umzug helfen und es hierbei zu Schäden kommt. Erst einmal gilt in solchen Fällen, dass eine unbezahlte Umzugshilfe als ein Freundschaftsdienst angesehen wird. Insofern wird dann hier von einer stillschweigenden Haftungsbeschränkung gesprochen. Um nun aber doch private Umzugshelfer bei möglichen Schäden belangen zu können, muss ein Vertrag aufgesetzt werden, welcher den oder die Helfer zur Haftung verpflichtet. Wiederrum kann der Helfer dann einen entsprechenden Passus in seine Haftpflichtversicherung einfügen lassen, welcher besagt, dass die Kosten für mögliche Schäden bei einem Umzug übernommen werden.

Unser Tipp: Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Umzugshelfer über eine Jobbörse zu engagieren, dann klären Sie möglichst im Voraus, ob diese über eine Versicherung für Umzugsschäden verfügen und wenn ja, dann lassen Sie sich diese auch zeigen.

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